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Wie die gemeinsamen Herausforderungen und/oder Chancen angegangen werden

Das Projekt basiert auf einem Ansatz, bei dem eine enge institutionelle Zusammenarbeit grundlegend ist. Dazu werden Entscheidungsträger und regionale Stakeholder, die zuständig sind, in einem einheitlichen institutionellen Rahmen für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den EGTCs im Gebiet des Interreg-Programms Italien-Österreich zusammengeführt.
Die Maßnahmen gliedern sich in vier miteinander verknüpfte Handlungsbereiche:

  • Analyse der Governance-Modelle der im Programmgebiet ansässigen EGTCs
    Es wird untersucht, aus welchen Gründen sie gegründet wurden und welche Ziele sie verfolgen, um einen vollständigen Überblick über positive Ergebnisse, Gemeinsamkeiten und Herausforderungen zu geben, die im Laufe ihrer Tätigkeit aufgetreten sind. Dabei werden auch mögliche Lösungen für bestehende Hindernisse aufgezeigt und deren praktische Anwendung im Rahmen von Pilotmaßnahmen erörtert.
  • Prüfung des neuen Vorschlags für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Erleichterung grenzüberschreitender Lösungen:
    Es wird an einem gemeinsamen Dokument gearbeitet, das die potenziellen Auswirkungen der neuen Verordnung auf die EGTCs bewertet und mögliche Probleme oder Stärken hervorhebt.
  • Sensibilisierung der zuständigen regionalen und nationalen Behörden bezüglich des Vorschlags der neuen Verordnung sowie Interessenvertretung bei europäischen Institutionen
    Ziel ist es, die Unterstützung für den neuen Verordnungsvorschlag zu fördern und sicherzustellen, dass die Probleme und Bedürfnisse der Grenzregionen im Entscheidungsprozess angemessen berücksichtigt werden.
  • Studienbesuche bei jedem EGTC-Partner
    Diese dienen der Vertiefung der Netzwerkarbeit und der Förderung des Wissens- und Erfahrungsaustauschs über die verschiedenen Funktionsweisen der beteiligten EGTCs. Hierbei werden verschiedene Akteur*innen der EGTCs einbezogen, und es wird eine Informationskampagne zur europäischen bilateral-grenzüberschreitenden Zusammenarbeit durchgeführt.

Die Innovativität des Ansatzes liegt in dem Bestreben, zuständige Verwaltungen und Stakeholder zu versammeln, die nahezu das gesamte Gebiet des Programms abdecken — und damit einen bisher auf zusammenhängende Gebiete beschränkten Ansatz zu überwinden. Dies ermöglicht ein aktuelles und vollständiges Verständnis der Aktivitäten der EGTCs. Auf dieser Grundlage wird es möglich sein, einen ständigen Arbeitstisch (Permanent Desk) zu strukturieren, der es den EGTCs erlaubt, die Nachhaltigkeit der gefundenen Lösungen mittel- und langfristig zu sichern.